Unterordnung/BGH 1-3

Trainer: Mungo – mittwochs 19:30 Uhr bis 20:00 Uhr, sonntags 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr (siehe Trainingszeiten)

Seit Januar 2017 gibt es als neue Prüfungsart die Begleithundeprüfung in 3 Stufen (BGH 1-3). Die BGH besteht im Wesentlichen aus den Elementen der Unterordnung (Abteilung B) der IGP-Prüfung. Das heißt aber auch, es gibt keine schriftliche Prüfung und keinen Verkehrsteil wie bei der Vorstufe, der Begleithundeprüfung. Gewertet wird nach einem Punktesystem mit maximal 100 Punkten. Die Prüfung und der Prüfungserfolg wird wie jede andere Prüfung auch in die Leistungsurkunde eingetragen.

Die Prüfung ist dreistufig aufgebaut und der Schwierigkeitsgrad wird mit jeder Stufe erhöht. Zugangsvoraussetzung für die erste Stufe ist ein Mindestalter des Hundes von 15 Monaten und eine abgelegte Begleithundeprüfung (BH-VT). Bevor der Hund in der 2. Prüfungsstufe geführt werden darf, muss die erste erfolgreich absolviert worden sein (mind. 60 Punkte). Für die dritte Prüfungsstufe gilt es analog zur vorherigen.

BGH1:
Leinenführigkeit, Freifolge, Absitzen aus der Bewegung, Ablegen aus der Bewegung und Ablegen unter Ablenkung.
Das sind im Wesentlichen auch die Elemente aus der Begleithundeprüfung.

BGH2:
Leinenführigkeit, Freifolge, Absitzen aus der Bewegung, Ablegen aus der Bewegung, Bringen auf ebener Erde, Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung.
Hier kommen jetzt Elemente aus der IPO-Prüfung dazu, das Bringen eines Aportierholzes sowie das Voraussenden mit anschließendem Platz-Kommando.

BGH3:
Freifolge, Absitzen aus der Bewegung, Ablegen aus der Bewegung, Steh aus dem Schritt, Bringen auf ebener Erde, Bringen über Schrägwand (140cm), Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung.
Hier kommt als zusätzliche Schwierigkeit das Steh-Kommando aus dem Schritt, sowie das Bringen eines Aportierholzes über die kleine Schrägwand hinzu.

Hoopers

Trainerin: Birgit Mungenast

Freitags, ab 16.00 Uhr (s. Trainingszeiten)

Hoopers ist eine noch relativ junge Hundesportart, die aus den USA nach Deutschland gekommen ist. Ähnlich wie beim Agility müssen die Hunde einen stets wechselnden Parcour überwinden, der aus kurzen Tunneln, Toren (Gates), Tonnen welche umrundet werden müssen und Bögen, den “Hoops”, die in eine vorgegebene Richtung durchlaufen werden besteht. Der Hundeführer läuft dabei nicht mit sondern muss in einer engen Zone bleiben, von der aus der Hund dirigiert wird.

Gefragt sind eine eine sehr gute Kooperation von Mensch und Hund, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit.

Da der Parcour keine Sprünge enthält belastet der die Gelenke der Hunde weniger stark als andere Sportarten. Auch der Hundeführer wird weniger körperlich gefordert so das sich diese Sportart auch eignet für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Die Bögen, “Hoops” genannt, haben der Sportart ihren Namen gegeben

Hoopers ist also für jedermann und “jederhund” geeignet, Voraussetzung ist nur das der Hund freudig mitarbeitet!

Agility

Trainer: Dirk Lippmann, Margret Morell

Sonntags ab 10.00 bis 12.00 Uhr (s. Trainingszeiten)

Agility ist sicher eine der bekanntesten und beliebtesten Hundesportarten. Gefragt sind Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Führbarkeit des Hundes. Ein stets wechselnder Parcour aus den unterschiedlichsten Hindernissen wie z.B. Tunnel, Slalomstangen, Hürden oder Laufsteg muss fehlerfrei und in möglichst kurzer Zeit überwunden werden. Der Hundeführer lenkt seinen Vierbeiner dabei mit Körpersprache bzw. Handzeichen sowie Hörzeichen über die richtige Reihenfolge und Richtung der Parcourbestandteile. Ähnlich wie bei Springturnieren im Reitsport muss sich der Hundeführer die Reihenfolge der Hindernisse vor dem Wettkampf einprägen und sich eine Strategie überlegen, wie der Hund am besten dirigiert wird.

Agility ist grundsätzlich für jede Hunderasse geeignet. Bei Wettkämpfen wird nach Größe der Hunde unterschieden und dafür z.B. die Höhe der Hürden angepasst. Sehr junge Hunde sollten langsam an den Sport herangeführt werden, Sprünge werden erst ab einem Alter von ca. 12 Monaten trainiert um den Bewegungsapparat nicht zu stark zu belasten. Durch den Tunnel zu rennen macht aber oft schon den ganz Kleinen einen Riesenspaß!

Grundausbildung/Begleithunde (BH)

Trainer: Uwe Dobler

Mittwochs 18:30 – 20:00 Sonntags 9:30 – 13:00 Uhr (siehe Trainingszeiten)

Nachdem Ihr junger Hund gut sozialisiert und in die häuslichen Strukturen eingeordnet ist, können Sie mit ihm im Alter von ca. einem Jahr unsere Begleithundegruppe besuchen. Ziel dieser Gruppe ist die Ausbildung zum geprüften Begleithund. Ein VDH/FCI anerkannter Richter wird sowohl den Grundgehorsam als auch die Alltagstauglichkeit Ihres Vierbeiners abfragen. Unter der Anleitung erfahrener Trainer werden Sie und Ihr Hund mit viel Spaß, positiven Ausbildungsmethoden und Konsequenz weiter zum Team zusammenwachsen.

Begleithundeprüfung (BH)

Verdienter Abschluss der Ausbildung wird dann das Bestehen der Begleithundeprüfung (BH) sein. Diese Prüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an allen VDH/FCI anerkannten Prüfungen/Turnieren im Hundesport. Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung im Verkehr bzw. der Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird.

Wir bieten die Ausbildung zum geprüften Begleithund natürlich auch für Teams an, die die Welpen- und Junghundezeit nicht in der SVOG Rhein Ahr Sinzig e.V. verbracht haben.

Obedience

Trainer: Mungo – Anfänger: montags 18:00 Uhr – 19:00, Fortgeschrittene: montags 19:00 – 20:00 Uhr (siehe Trainingszeiten)

Obedience (engl. „Gehorsam“) ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt. Obedience wird auch als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung. Bei Obedience-Prüfungen geht es nicht allein um den Gehorsam des Hundes. Es spielt auch seine Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine große Rolle. Wie Agility hat diese Hundesportart ihren Ursprung in England.

„Um eine hohe Bewertung zu bekommen, müssen Hundeführer und Hund gut als Team zusammenarbeiten, müssen beidseitige Freude an der gemeinsamen Arbeit und einen guten Sportsgeist zeigen.“ (VDH-Prüfungsordnung Obedience)

Bei offenen Obedience-Wettbewerben kann jeder ohne Berücksichtigung der Größe, Rasse oder Abstammung des Hundes teilnehmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen und Hunden zugänglich. Es gibt beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport betreiben. Beim Hundeführer wird keine außergewöhnliche Sportlichkeit vorausgesetzt. Auch ältere oder leicht behinderte Hunde können mitmachen, da deren Einschränkung bei der Bewertung berücksichtigt wird. Körperliche Belastungen gibt es bei Obedience für Hund und Halter praktisch nicht.

Ein großer Unterschied zu anderen Hundesportarten besteht darin, dass der Hundeführer von einem Ringsteward, in der Schweiz Wettkampfleiter genannt,durch die Prüfung geführt wird. Der Ringsteward gibt dem Hundeführer genaue Anweisungen, was als Nächstes zu tun ist. Solche Anweisungen sind nötig, da es beim Obedience kein festgelegtes Schema für Prüfungen gibt. Die Führung durch den Steward ist einerseits ein Vorteil für nervöse Hundeführer, andererseits muss der Hundeführer seine Hör- bzw. Sichtzeichen sofort nach der Freigabe durch den Steward geben, was durchaus als zusätzliche Schwierigkeit anzusehen ist. Der Steward legt gemeinsam mit dem Leistungsrichter das Laufschema für die Leinenführigkeit und die Freifolge sowie den gesamten Ablauf der Prüfung fest. Das bedeutet, dass der Hundeführer erst während der Prüfung erfährt, welche Übungen wie zu absolvieren sind.

Wie auch andere Hundesportarten stammt Obedience aus Großbritannien. Zuerst war Obedience nur ein Bestandteil der sogenannten „working trials“ (eine Art Vielseitigkeitsprüfung, 1919 vom britischen Zuchtverein für Deutsche Schäferhunde eingeführt), aber bereits wenige Jahre später gab es die Möglichkeit, sich auf solchen Trials in reinen Obedienceklassen einzuschreiben. Zu einer anerkannten Sportart wurde es erst um 1951, als auf der britischen Hundeshow Crufts Obedience erstmals vor einem großen Publikum vorstellt wurde. In Deutschland wurde die erste, inzwischen überarbeitete Prüfungsordnung am 1. Juli 2002 nach einem eineinhalb-jährigen Pilotprojekt veröffentlicht.

In vielen Übungen ähnelt Obedience dem Gehorsamsteil der Rettungshunde- und Schutzhundprüfungen (in Großbritannien ist Obedience ein Ersatz für den Schutzhundesport). Zum Beispiel ähneln sich das Bei-Fuß-Gehen mit und ohne Leine, das Sitz, das Platz sowie das Steh aus der Bewegung, die Bleib-Übungen mit und ohne Sichtkontakt, das Abrufen, das Vorausschicken, das Apportieren und die Geruchsidentifikation aus mehreren Hölzern. Die Distanzkontrolle ist ebenfalls ein Bestandteil der Prüfung, bei der der Hund in einem großen Abstand zu seinem Besitzer eine Reihe von Positionswechseln (Sitz, Platz, Steh) ausführen soll, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen. Im Gegensatz zum Schutzhundesport ist die Ausführung der Kommandos präziser und eleganter. Auf dem Prüfungsgelände geht es sehr viel leiser zu, es wird „weicher“ geführt und das Niveau ist, aus Sicht der Unterordnung, um einiges höher.

Obedience hat sich in Großbritannien durchsetzen können, weil dort die Ausbildung zum Schutzhund für den Laien verboten ist. Obedience ist aber auch mehr als ein gleichwertiger Ersatz für den Gehorsamsteil des Schutzhundesports.

Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern es muss auch noch gut aussehen. Diese Harmonie erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. In den Klassen Beginner, 1 und 2 wird der „Umgang Mensch-Hund“ als eigene Übung gewertet, bei der es auf die freudige Arbeit des Hunds sowie die gute Verständigung zwischen Hund und Hundeführer ankommt. In Klasse 3 gibt es keine derartige Übung; stattdessen geht die Form der Ausführung einzelner Übungen direkt in deren Wertung ein.

Obedience ist vom Grundsatz her für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe, da die Richter bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes und der Rasse Rücksicht nehmen. Zu den meist bekannten Gehorsamsübungen aus der Begleithundeprüfung, wie zum Beispiel Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen, kommen beim Obedience noch einige weitere Übungen hinzu, wie beispielsweise:

  • Apportieren
  • Eigenidentifikation (Geruchsunterscheidung an Gegenständen)
  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
  • Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
  • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
  • Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

Weitergehende Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite des Verbandes für das Deutsche Hundewesen unter vdh.de.

Rally Obedience

Trainerin: Brigitte Zappai – samstags 12:30 – 15:30 Uhr (siehe Trainingszeiten)

Rally-Obedience ist eine relativ junge Hundesportart, bei der Spaß für Hund und Mensch im Vordergrund steht. Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden.

Im Vordergrund stehen Teamarbeit und  die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Die Aufgabe des Hundeführers/der Hundeführerin  besteht darin, mit dem Hund einen vorgegebenen Parcours möglichst schnell und präzise zu durchlaufen. Der Parcours besteht aus verschiedenen abwechslungsreich gestalteten Übungen aus vielen Disziplinen des Hundesports, wie z.B. der klassischen Unterordnung  oder auch aus den Bereichen Agility und Obedience.

Welpen

Trainerinnen: Janina Gilles (Tel. 0176 74708786), Birgit Mungenast (Tel. 0176 20324608)

Trainingstage: Montags, Donnerstags und Sonntags (siehe Trainingszeiten)

Wie unser gesamtes Angebot sind die Welpenkurse offen für Hunde aller Rassen!

Mit dem Einzug eines Welpens beginnt eine spannende und aufregende aber auch eine arbeitsintensive Zeit. Neben der Eingewöhnung und der Erziehung zur Stubenreinheit gilt es, eine Bindung zueinander aufzubauen und zu festigen. Ein guter Grundgehorsam sowie eine gute Sozialisation und ein sicherer Umgang mit bekannten und unbekannten äußeren Einflüssen können für einen entspannten Alltag sorgen.

Unsere Welpengruppe kann einen wertvollen Beitrag zum gelingen des gemeinsamen Leben mit ihrem Vierbeiner leisten. Erfahrene Trainerinnen stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unter ihren wachsamen Augen hat ihr Welpe die Möglichkeit, sich und seine Kräfte zu erproben. Er lernt unterschiedliche Rassen kennen und trainiert sein Sozialverhalten.